Grundsteuer  Grundsteuer

Die Grundsteuer wird von der jeweiligen Gemeinde oder Stadt erhoben wird für das Eigentum an Grundstücken erhoben.

Es gibt zwei Varianten der Grundsteuer:

Grundsteuer A: Für landwirtschaftlich genutzte Grundstücke.
Grundsteuer B: Für bebaute und bebaubare Grundstücke.
 

Berechnung der Grundsteuer


Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer und errechnet sich durch multiplizieren des Einheitswertes des Grundstückes mit der Grundsteuermeßzahl (für die Grundstücksart) und dem individuellen Hebesatz der Gemeinde.

Beispiel für ein selbstbewohntes Einfamilienhaus:

30.000 € (Einheitswert) mal 2,6 ‰ (Grundsteuermeßzahl) mal 500 % (Hebesatz) ergibt eine Grundsteuer B von 390 € pro Jahr.

Die gleiche Rechnung mit anderen Bezeichnungen:

78 € (Grundsteuermeßbetrag mal 500 % (Hebesatz) ergibt eine Grundsteuer B von 390 € pro Jahr.

 

Was ist bei Kauf-/Verkauf eines Grundstückes zu beachten?

Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer die immer zu Anfang eines Jahres berechnet wird. Wenn der Eigentümer wechselt, wird von der Finanzbehörde für den 1. Januar des Folgejahres ein neuer Einheitswertbescheid erstellt. Für das laufende Jahr muß dann bei vielen Gemeinden noch der Alteigentümer die Grundsteuer bezahlen.

Sobald Sie die Bescheide vom Finanzamt erhalten, sollten Sie diese umgehend prüfen lassen und bei Fehlern sofort dagegen Einspruch einlegen.

Gerne helfen wir Ihnen dabei oder nutzen Sie den Online-Rechner:

http://grundsteuer.biz/Hessen.html

Erklärung zum Begriff Grundsteuer / Grundsteuermessbetrag

http://www.juraforum.de/lexikon/grundsteuer